Vorläufiges Programm

Donnerstag, 1. Oktober 2020

09:00 Uhr
Registrierung
09:30 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
09:35 Uhr
Keynote:
Ist der 3D Druck reif für die Produktion? mehr
Nach einer Einordnung des aktuellen Stands der Additiven Fertigung, veranschaulicht mit Beispielen sowie Marktzahlen aus dem Metallbereich, gibt Maximilian Munsch von Ampower eine Übersicht über die Verfahrensprinzipien. Im Hauptteil seiner Keynote wird er sich einer Übersicht über die Nacharbeit für Kunststoff- und Metallbauteile widmen.
Referent: Dr.-Ing. Maximilian Munsch  | Managing Partner | Ampower GmbH & Co. KG

Managing Partner | Ampower GmbH & Co. KG

Von Anfang an richtig

10:05 Uhr

Konstruktion für eine leichtere Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile


10:05: N.N.
Referent: Timo Degen | Materialise NV

Materialise NV

10:25 Uhr: N.N.
Referent: N. N.
10:45 Uhr
Spotlight Session
10:50 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

Entfernen und Ablösen

11:20 Uhr

Entfernen von Stützstrukturen und Ablösen von der Bauplatte


11:20 Uhr Manuelle Nachbearbeitung additiv gefertigter Teile (Stützstrukturentfernung) mehr
Welche Herausforderung die Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile an Anwender stellt, wird Carsten Schütz von Joke aufführen. Dass es aber auch gute Gründe für das Postprocessing gibt, wird wohl niemand abstreiten. Sein Vortrag beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen der automatisierten und manuellen Verfahren beginnend mit der Stützstrukturenternung.
Referent: N. N.
Fräsen, Drehen, Schleifen, Drahterodieren für das Postprocessing mehr
Die Basis einer definierten Weiterverarbeitung von 3D gedruckten Teilen ist für GFMS der Druck auf Nullpunktspannsystem Grundplatten.
Mit dieser sehr genauen Basis kann die notwendige Wärmebehandlung und die anschließende Weiterbearbeitung erfolgen. Fräsen/Drehen/Schleifen/Erodieren und andere Verfahren.
Das definierte Abtrennen der Teile ist Gegenstand eines Entwicklungsprojekts bei GFMS. Die Bauteile werden hier über Drahterosion extrem sauber, genau und gratfrei vereinzelt.

Referent: Rainer Staneker  | GF Machining Solutions GmbH
12:00 Uhr
Mittagspause und Besuch der Ausstellung

Entpacken und Entpulvern

13:00 Uhr

Entpacken und Entpulvern


13:00 Uhr: Metallbauteile vom Pulver befreien mehr
Die zunehmende Prozessleistung und die Materialeigenschaften der pulverbettbasierten Strahlschmelzverfahren im Metallbereich führen auch zu einer zunehmenden Überprüfung des Prozesses durch Aufsichtsbehörden, Risikomanager und Rechtsabteilungen.
Das größte Risiko für die Arbeits- und Anlagensicherheit besteht durch Staubbelastung während der Pulverentfernung.
Referent: Andreas Hartmann | Solukon Maschinenbau GmbH

Andreas Hartmann CEO und technischer Leiter von Solukon gibt einen Überblick über den aktuellen Stand dieses Themas und stellt sowohl die Herausforderungen als auch die Systemlösungen von Solukon zur automatisierten Pulverentfernung vor.

13:20 Uhr: Entpacken und Entpulvern bei SLS mehr
Für ein automatisiertes Entpacken von SLS-Bauteilen sind vier Techniken vorhanden. Testläufe der Hochschule Reutlingen haben deren effizienz bewiesen. Jedoch muss auf Besonderheiten geachtet werden. So sollten Bauteile mit filigranen Strukturelementen schonenden Enpulvert werden, wozu die Hochschule ein Käfig empfiehlt. In seinem Vortrag wird Prof. Dr.-Ing. Paul Helmut Nebeling über die Erfahrungen und den aktuellen Stand beim Enpulvern und Entpacken von Kunststoffbauteilen berichten.
Referent: Helmut Nebeling | Hochschule Reutlingen, Fachgebiet Werkzeugmaschinen, Fertigungssysteme, Steuerungstechnik und Rapid Prototyping

Hochschule Reutlingen, Fachgebiet Werkzeugmaschinen, Fertigungssysteme, Steuerungstechnik und Rapid Prototyping

13:40 Uhr
Gleitschleifen zum wirtschaftlichen Oberflächenglätten von Werkstücken aus der Additiven Fertigung mehr
In diesem Vortrag erfahren Sie, wie durch den Einsatz von Tellerfliehkraft- und Streamfinishmaschinen die Oberflächen in kurzer Zeit geglättet und poliert werden können. Im Vordergrund stehen dabei die Reduzierung der Bearbeitungszeiten, niedrige Bearbeitungskosten und sehr glatt polierte Oberflächen. Es werden die Verfahren der beiden Gleitschleifverfahren sowie Ihre Vor- und Nachteile dargestellt.
Referent: Daniel Stelzer | OTEC Präzisionsfinish GmbH

OTEC Präzisionsfinish GmbH

14:20 Uhr
Die Einsatzmöglichkeiten der Strahltechnik bei pulverbettbasierten 3D-Druckverfahren mehr
Die additive Fertigung stellt den Anwender vor besondere Herausforderungen hinsichtlich der Nachbearbeitung. Beim Handling pulverbelasteter Bauteile sind je nach Material und Druckverfahren diverse Aspekte zu berücksichtigen. Im Rahmen des Vortrages wird auf die unterschiedlichen Herausforderungen, die Einsatzmöglichkeiten der Strahltechnik sowie besondere Anwendungen eingegangen. 
Referent: Valentin Schulz | AM Solutions – A brand of the Rösler Group

AM Solutions – A brand of the Rösler Group

15:00 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
15:40 Uhr
Strömungsschleifen - eine Technologie zur Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile mehr
Die Entwicklung von Fertigungsverfahren in der metallverarbeitenden Industrie wird derzeit wesentlich durch Technologien der generativen Fertigung beherrscht. Bei aller Euphorie über die konstruktiven Freiheiten wird dabei leicht übersehen, dass generativ gefertigte Bauteile nur in Ausnahmefällen final verwendungsfähig sind und den notwendigen technischen Anforderungen an Oberfläche und Geometrie genügen. Da es sich häufig um komplizierte 3D-Geometrien handelt, ist die Anzahl der einsetzbaren Fertigungstechnologien zur Nachbearbeitung sehr überschaubar. Der Prozess Strömungsschleifen ist ein potentielles Verfahren und begleitet die generative Fertigung seit ihrer Markteinführung. Ist es aber auch die Lösung?


Strömungsschleifen ist ein in 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelter Bearbeitungsprozess im Applikationsumfeld Luft- und Raumfahrt, der im englischsprachigen Raum bekannt ist als Abrasive Flow Machining und sich darüber hinaus in den vergangenen 50 Jahren unzählige Anwendungen in der metallverarbeitenden Industrie erschlossen hat. Die damalige Aufgabenstellung hatte ähnliche Forderungen wie heute: Nachbearbeitung einer komplexen, innenliegenden 3D-Geometrie. Prinzipiell sind im Bereich des Entgratens und Polierens immer dort Anwendungsmöglichkeiten gegeben, wo konventionelle Verfahren aus Gründen der Zugänglichkeit und des gewünschten Bearbeitungsresultates nicht einsetzbar sind. Neben den Erstanwendern aus der Luft- und Raumfahrt und dem Werkzeugbau, sind es heute vor allem die Bereiche Hydraulik und Pneumatik, Textilmaschinen- und Motorenbau und die Bereiche der Hochdruckeinspritztechnologie und Medizintechnik, die vermehrt auf den Einsatz des Verfahrens Strömungsschleifen setzen. Neben den durch das Ergebnis erzielten verfahrensbedingten Eigenschaften wird zunehmend das Ziel verfolgt, manuelle Abläufe bei gleichzeitiger Produktionsmengensteigerung auf höchstem Qualitätsniveau durch maschinelle Prozesse zu ersetzen. Die erzeugte Oberflächengüte trägt in vielen Applikationen zu einer deutlich verbesserten Standzeit oder Bauteilperformance bei.

Referent: Dr.-Ing. Detlef Bottke | 4mi GmbH surface solutions for metal industry

4mi GmbH surface solutions for metal industry

16:10 Uhr
(P)ECM – die innovative Alternative mehr
Die Präzise Elektrochemische Metallbearbeitung (P)ECM ist eine Alternative für den Postprocess. Sie erlaubt das gezielte Abtragen störenden Materials mittels elektrischem Strom. Der Vortrag vergleicht die alternativen Fertigungsverfahren Entgraten, Bohren und Räumen mit dem Bearbeiten mittels Elektrochemischer Metallbearbeitung (ECM).
Referent: Franz Groß | Vertriebsleiter | EMAG ECM GmbH

Vertriebsleiter | EMAG ECM GmbH

Automatisiertes Finishen

16:30 Uhr

Vom Rohteil zum fertigen Bauteil – automatisiertes Finishen


16:00 Uhr: Postprocessing 3D-gedruckter Metallbauteile in der Serienproduktion mehr
Dieser Vortrag diskutiert anhand realer Bauteile die Limitierungen der bestehenden Stufen des Postprocessing und zeigt über den Einsatz chemisch-elektrochemischer Verfahren Alternativen zu den gebräuchlichen mechanischen Bearbeitungsschritten auf. Über solche auf flüssigen Medien basierende Systeme lassen sich auch geometrisch schwer zugängliche Bereiche und Innenräume der Bauteile bearbeiten. Hier wirken chemisch-elektrochemische Verfahren wie das Hirtisieren als Enabler neuer Bauteilgeometrien und unterstützen so die Designfreiheit und damit einer der wichtigsten Stärken des 3D-Drucks. Die beliebige Skalierbarkeit elektrochemischer Prozesse tragen darüber hinaus dazu bei, den 3D-Druck in eine leistungsfähige, verlässliche Methode zur Serienfertigung zu transformieren.
Referent: Dr. habil. Wolfgang Hansal | Hirtenberger Holding GmbH

Hirtenberger Holding GmbH

16:50 Uhr: Vom 3D-gedruckten Rohteil zum hochwertigen Produkt in drei Schritten mehr
Maximilian Kraus von DyeMansion geht auf das Entpulvern, die Oberflächenbearbeitung und das Färben von pulverbett-basierten Bauteilen ein. Hierbei zeigt er auf, welche Möglichkeiten der DyeMansion Print-to-Product Workflow, eine end-to-end Lösung für ebendiese Schritte, in Form von unterschiedlichen Oberflächenbearbeitungsoptionen und uneingeschränkter Farbvielfalt bietet. DyeMansion ist der weltweit führende Anbieter für Finishing Systeme im industriellen 3D-Druck.
Referent: Maximilian Kraus | Sales & Business Development EMEA | DyeMansion GmbH

Sales & Business Development EMEA | DyeMansion GmbH

17:10 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Ausstellung
17:40 Uhr
Abschlussdiskussion:
Wie finde ich das richtige Verfahren für meine Anwendung?
18:10 Uhr
Ende der Veranstaltung

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